Neues Auto für die Indlinger Wehr

Segnung und Vorstellung des Tanklöschfahrzeugs der Indlinger Wehr (v.l.): Stadtpfarrer Alois Reiter, 1. Kdt. Christian Schärtl,
Bürgermeister Franz Krah, 2. Kommandant Rupert Kreuzhuber jun, Vorstand Rupert Kreuzhuber sen.  − Foto: Eckelt


Pocking. Stolz präsentierte die Freiwillige Feuerwehr Indling am Samstag der Öffentlichkeit das neu erstandene Tanklöschfahrzeug vom Typ 16/25 (Mercedes). Gekauft haben die Indlinger das Fahrzeug von der Freiwilligen Feuerwehr Schalding links der Donau, die mit einer Abordnung unter der Leitung von Kommandant Stefan Bauer zum Fest in Oberindling gekommen war. In 165 ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden wurde das Fahrzeug von der Indlinger Wehr hergerichtet und überholt. Schon vor vier Jahren begannen die Verhandlungen, und man ist froh, dass am Ende alles reibungslos abgewickelt werden konnte.

Dank an den Bürgermeister  Vorstand Rupert Kreuzhuber sen. bedankte sich in seiner Ansprache ausdrücklich bei Pockings Bürgermeister Franz Krah, der sich für den Erwerb des Fahrzeuges besonders eingesetzt habe. Neben dem Bürgermeister waren zur Segnung des Fahrzeugs viele Ehrengäste, darunter auch zahlreiche Stadträte, gekommen. Besonders freute sich die Wehr darüber, dass es sich Pockings Stadtpfarrer Alois Reiter trotz Terminnot nicht nehmen ließ, die Segnung des Fahrzeuges zu übernehmen.


  Rupert Kreuzhuber sen. dankte auch der Feuerwehr Ruhstorf, die die Indlinger bei den Arbeiten unterstützt hat. Er wies auch darauf hin, dass es ohne die vielen Spenden nicht möglich sei, zum Beispiel so einen großen Ausrüstungsbestandteil wie dieses neu erstandene Einsatzfahrzeug anzuschaffen.


 1. Kommandant Christian Schärtl hob die moderne und sehr effektive Ausstattung des Einsatzfahrzeuges hervor. Nicht nur, dass bis zu 2500 Liter Löschwasser mitgeführt werden können. Das Fahrzeug verfügt auch über Atemschutzgeräte, Tauchpumpanlage, Wassersauger, Notstromaggregat und Xenonstrahler mit Klappsystem.


 Pockings Bürgermeister Franz Krah hob in seiner Ansprache hervor, dass die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren durch nichts zu ersetzen sei. Eine Berufsfeuerwehr sei für die meisten Kommunen nicht finanzierbar, auch für die Stadt Pocking nicht. So sei die ehrenamtliche Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren ein überaus wichtiger Beitrag einer funktionierenden Notfallrettung in den Landkreisen. Im Anschluss daran segnete Stadtpfarrer Alois Reiter das Einsatzfahrzeug.

Sonderfahrt fürdie Fahnenmutter  Und für die Fahnenmutter der Freiwilligen Feuerwehr Indling war die Segnung des neuen Fahrzeuges aus einem anderen Grund ein ganz besonderer Tag. Denn Ehrenvorstand Rupert Kreuzhuber sen. erfüllte Hilde Pfaffinger einen speziellen Wunsch: Sie wollte schon immer einmal mit einem Einsatzfahrzeug mitfahren, deshalb wurde sie mit dem neu gesegneten TLF 16/25 am Schluss des Festes heim gefahren. Viel Beifall gab es für diese nette Geste.


 Am Schluss der Festansprachen wurden alle Gäste zu einem Dankeschönessen eingeladen. Hierzu hatten vor allem die Feuerwehrdamen festlich und liebevoll aufgedeckt. − rec